Internationalisierung des Mittelstandes und die Chancen mit Private Equity

März 2017 | Detailinformation | Autor: Dipl. Vw. Wolfgang Quantschnigg


Internationalisierung braucht Transparenz, Wissen, Engagement und Stärke. Wenn es um Marktpotentialanalysen, Priorisierung von Exportmärkten und Wettbewerbsanalysen geht, sind Private Equity Unternehmen bestens aufgestellt. Sie sichern bedeutende Erfahrungswerte bei der Strukturierung und der Aufstellung für neue Herausforderungen. Sie bieten Chancen durch Know-how und Fokussierung.

FINANZIERUNG DES ANGESTEBTEN WACHSTUMS
ANGENOMMEN:

Dank gezielter Strategien und Investitionsprogramme steht ihr Unternehmen vor oder mitten in einem starken Wachstumsprozess. Ihr Unternehmen befindet sich also in einer anspruchsvollen Entwicklungsphase. Der damit verbundene Finanzbedarf übersteigt die selbst erarbeiteten Mittel und kann mit üblichen Bankkrediten nur teilweise gedeckt werden. Eine zusätzliche Verstärkung der Kapitalbasis durch den Gesellschafter ist nicht möglich. Oder Sie wollen das Risiko eines großen Wachstumsschrittes in eine neue Unternehmensgröße und die damit notwendigen Strategie-, Organisations- und Managementaufgaben absichern.

Es ergeben sich somit zwei Alternativen für eine strategische Weichenstellung:

ICH MEINE:

Eine sehr gute Lösung bietet ein erfahrener Private Equity Partner mit internationaler Marktkompetenz. Der Private Equity Partner erarbeitet mit Ihnen ein Beteiligungskonzept, das die Gesellschafterzielsetzungen, die Investitionskriterien und die daraus resultierenden finanziellen Bedürfnisse des Unternehmens ausgewogen berücksichtigt.


Auf Basis einer Unternehmensbewertung, die das bisher erreichte und das künftige Potential angemessen berücksichtigt, führt der Partner Ihrer Gesellschaft die nötigen Mittel zu – in der Regel über eine Kapitalerhöhung. Als Minderheitsgesellschafter trägt der Partner das volle Beteiligungsrisiko und hat partnerschaftliches Interesse an der dynamischen Entwicklung der gesteckten Unternehmensziele.


Nachdem sich die Unternehmensziele eingestellt haben, beabsichtigt der Partner die Wertsteigerung auf seine Beteiligung zu realisieren – zum geeigneten Zeitpunkt und nach Absprache mit dem Mehrheitsgesellschafter. Das Unternehmen hat dann die kritische Wachstumsphase erfolgreich bewältigt und es sind für alle Gesellschafter beträchtliche Mehrwerte entstanden. Gemeinsam wurde eine Win-win Situation geschaffen.

FINANZIERUNG VON ANGESTREBTEN AKQUISITIONEN
ANGENOMMEN:

Gesundes und kontrolliertes Wachstum ist die Voraussetzung für den langfristigen Bestand des Unternehmens.

Firmenakquisitionen sind anspruchsvoll und erfordern Professionalität auf allen Stufen, damit die Risiken besser kalkulierbar und somit begrenzt werden, die unternehmerische Weichenstellung gelingt und sich die geplante Dynamik einstellt.


Das heißt, eine Akquisition ist für eine mittelgroße Firma eine außergewöhnliche und anspruchsvolle Aufgabe. Umso wichtiger ist es, den Akquisitionsprozess professionell zu steuern. Im Zentrum stehen dabei die sorgfältige Prüfung des Kaufobjektes (Due-Diligence), Firmenbewertung und die optimale Strukturierung der Kaufpreisfinanzierung. Due-Diligence-Prüfungen sind komplex und aufwendig. Ihre Hauptaufgabe als Unternehmer besteht darin, das Synergiepotenzial Ihrer Firma bezüglich neuer Produkte, Märkte und des Managements auszuloten. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für die Ermittlung des Firmenwertes und des maximalen Kaufpreises. Attraktive Unternehmen mit Potenzial haben ihren Preis. Es lohnt sich, für etwas Gutes auch einen guten Preis zu bezahlen. Oft kann die kaufende Firma die notwendige Finanzierung nicht aus der „Kriegskasse“ tätigen, und einer Neuverschuldung mit Bankkrediten sind Grenzen gesetzt.


Eine falsch strukturierte Kaufpreisfinanzierung kann anderseits nicht nur die Akquisition, sondern auch das kaufende Unternehmen selbst gefährden. Eine angemessene Erhöhung des Kapitals durch einen externen Beteiligungspartner kann in dieser Situation die richtige Lösung sein.

ICH MEINE:

Holen sie sich die Akquisitionskompetenz mit einem erfahrenen Eigenkapitalpartner. Die vielfältigen Herausforderungen bei einem Firmenkauf sind einem Beteiligungspartner vertraut, denn er beschäftigt sich tagtäglich mit der Akquisition von Beteiligungen an Unternehmen mit Wachstumspotenzial. Die Durchführung einer komplexen Due-Diligence-Prüfung gehört zu seinen professionellen Aufgaben.


Er kennt die verschiedenen Methoden von Firmenbewertungen sowie die Grundregeln für die Strukturierung und Finanzierung von Firmenübernahmen. Im Rahmen gemeinsamer Gespräche über die Verstärkung der Kapitalbasis Ihres Unternehmens haben Sie unmittelbaren Zugang zum Akquisitions-Know-how des Beteiligungspartners. Auch nach getätigtem Unternehmenskauf unterstützt der Beteiligungspartner Sie mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und Können innerhalb eines Aufsichtsrates oder Beirates.


ZUSAMMENGEFASST:

Wachstum ist die Voraussetzung für die langfristige Lebensfähigkeit eines Unternehmens. Jedes Wachstum aber – ob quantitativ oder qualitativ – ist das Resultat anspruchsvoller unternehmerischer Strategien und benötigt wesentliche finanzielle und Management Ressourcen. Viele uns sehr bekannte Konzerne – aus klassischer oder Informationsindustrie – haben den erfolgreichen Aufstieg mit Private Equity geschafft.
Es wird Ihnen also echte Partnerschaft angeboten – mehr als nur Geld.

KONZERNBILDUNG ÜBER „BUY AND BUILD“ STRATEGIEN
ANGENOMMEN:

Organisation, Berichtswesen, Marktausrichtung etc. haben bei dem „Mittelständischen Unternehmen“ bereits internationalen Standard. Damit stellt sich die Frage, welche neuen Werttreiber stehen dem Unternehmen noch zur Verfügung?

ICH MEINE:

„Buy and Build“ Strategien erlangen extrem hohe Wertsteigerungen und damit eine bedeutende Rolle zum Unternehmenswachstum. Zum Beispiel: In einer fragmentierten, aber meist überdurchschnittlich wachsenden Branche (die Top 5 haben einen kombinierten Marktanteil von weniger als 50%) mit Konsolidierungspotential baut der Unternehmer über eine Expansionsfinanzierung oder über einen Buy-out ein finanziell starkes Unternehmen. Das Unternehmen übernimmt nun nach und nach eine ganze Reihe von Unternehmen aus der gleichen Branche (Add on Akquisitionen), um aus der wachsenden Größe der Gruppe Wirtschaftsvorteile zu erzielen.


Das heißt, aufbauend auf einer Blattformstrategie sucht der Unternehmer nach Zielunternehmen mit einem hohen strategischen Fit, um Synergien auszuschöpfen, die dem Verkäufer in dieser Form nicht zur Verfügung stünden. Die Zielunternehmen bleiben hierbei rechtlich selbständige Einheiten.

Inzwischen liegt nun eine Reihe empirischer Untersuchungen vor, die eine generelle Beurteilung der „Buy & Build“ Strategien zulässt:

Als Schlüsselfaktoren für den Erfolg von „Buy & Build“ Strategien haben sich herausgestellt:

ZUSAMMENGEFASST:

Hohe Unternehmens- Wertsteigerungen in einem stagnierenden Markt oder bei bereits hervorragender organisatorischen, finanziellen Unternehmensgebarung sind über „Buy & Build“ Strategien oft der Durchbruch zu neuen Ufern oder zu einem starken globalen Auftritt.



Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Wolfgang Quantschnigg



PS: Private Equity ist ein zur Veranlagung bereitstehendes Kapital – im Wesentlichen von Pensionsfonds, aber auch aus Bankreserven und Family Offices Kapital – das nicht in Aktien oder Bonds, sondern direkt in Industrieunternehmen investiert wird. Als Bindeglied dienen Management Gesellschaften, denen durch viele Investments ein riesiger internationaler Erfahrungsschatz innewohnt. Private Equity Gesellschaften werden auch immer beliebter zur persönlichen Veranlagung (Aktien, Fonds).


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