Quantschnigg’s Advisory for Creating Sustainable Value

Dipl. Vw. Wolfgang Quantschnigg im Gespräch über die Zusammenarbeit von Mittelstandsunternehmen und Private Equity Fonds.

Die Internationalisierung Mittelständischer Unternehmen. Anforderungen, Probleme und Lösungen.

In den vergangenen 20 Jahren wurden 70 Prozent des gesamten Umsatzanstieges im Verarbeitenden Gewerbe durch Auslandsumsätze erzielt. Die Exportmärkte bilden das Rückgrat des Mittelstandes in den DACH‐Ländern. Um die Internationalisierung Mittelständischer Unternehmen weiter veranzutreiben, braucht es aber Kapital, Kenntnisse der Zielmärkte und im besten Fall Vor‐Ort‐Service.


Die Wettbewerbssituation in den Exportmärkten hat sich in den letzten Jahren in mehrfacher Hinsicht erheblich verändert. Sie gestaltet sich komplexer, schwieriger und aufwändiger denn je. Die Folgen daraus sind Zurückhaltung der Unternehmer, „was deren Zukunftschancen nicht eben steigert“, wie Dipl. Vw. Wolfgang Quantschnigg aufzeigt. Der Mediator zwischen Mittelstandsunternehmen und Private Equity arbeitet intensiv daran, mit Private Equity unternehmerischen Mehrwert zu schaffen sowie anspruchsvolle Visionen und Ziele zu realisieren.


Der Status‐quo bei der Internationalisierung im Mittelstand stellt sich für ihn folgendermaßen dar: „Viele Mittelständler zögern, ausländische Wettbewerber im jeweiligen Heimmarkt direkt zu übernehmen oder durch den Aufbau einer eigenen Niederlassung zu ,attackieren‘. Darüber hinaus wollen sie sich in Joint Ventures nur ungern partnerschaftlich binden.“


Das Aber folgt auf den Fuß: „In Abhängigkeit von Technologieintensität und Marktbeschaffenheit ist aber eine teilweise Verlagerung des Produktionsschwerpunktes in die Zielmärkte vielfach der einzige, mindestens aber der geeignete Weg zur Erschließung bestimmter Wachstumsmärkte. Auf Seiten der Abnehmer wird heute nämlich auch lokaler Service und Wartung durch den Hersteller erwartet.“


Die Anforderungen sind vielfältig, wie auch die Lösungen. Wolfgang Quantschnigg zeigt hier vier Szenarien auf, die er in seiner langjährigen Erfahrung immer wieder aufs Neue erleben konnte.

Wolgang Quantschnigg ist überzeugt davon, dass „Private Equity bei der Überwindung der oben beschriebenen strukturbedingten Hemmnisse die Lösung sein kann. Denn sie bieten operative Vorteile. Private Equity Fonds erhöhen im Rahmen der Beteiligung direkt das Eigenkapital, haben Büros in den Expansionsmärkten oder können über ihr Netzwerk Private Equity Fonds hinzuziehen, die in diesen Märkten residieren und Unterstützung vor Ort bieten. Zusätzlich können über Gesellschafterdarlehen die verfügbaren Mittel erhöht werden. Durch die Erhöhung der Eigenkapitalquote kann wiederum weiteres Eigenkapital aufgenommen werden.“ In der Gesamtbetrachtung zeigt sich eine weitere positive Auswirkung, denn durch die umfangreiche Dokumentation der Geschäftsprozesse im Vorfeld der Beteiligung „steigt die Wahrscheinlichkeit eines besseren Ratings und damit einer besseren Bonität“.


Private Equity Gesellschaften können, soweit erforderlich, maßgebliche Impulse bei der Umgestaltung des Geschäftsmodells liefern und die Erfolgsaussichten verschiedener Handlungsoptionen eines stärkeren Auslandsengagements einordnen. Sie können das Unternehmen bei Marktpotentialanalysen, Priorisierung von Expansionsmärkten und Wettbewerbsanalysen begleiten. Wolfgang Quantschnigg ergänzt dazu, dass „Private Equity Gesellschaften erhebliche Erfahrungen bei der Strukturierung und Durchführung von Übernahmen und Fusionen gesammelt haben und die kritischen Integrationsprozesse vor und nach dem Erwerb beratend begleiten können“.


Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Wolfgang Quantschnigg



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