Management of Change – auch innerhalb des Gesellschafterkreises

Die Voraussetzungen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sind vielfältig: Zu nennen sind etwa Managementkompetenz, richtige Produkt- / Marktstrategien, attraktives Marktpotenzial, leistungsfähige Produktion. Ein Kernaspekt aber wird häufig unterschätzt, nämlich die Struktur und der „Geist“ des Gesellschafter- / Aktionärskreises. Es ist entscheidend, dass die strategische Ausrichtung des Unternehmens von den Gesellschaftern mitgetragen und die Umsetzung unternehmerischer Visionen nicht durch Konflikte innerhalb des Gesellschafterkreises blockiert oder maßgeblich verzögert wird.


Aber auch andere Beweggründe können zu einer Neuausrichtung führen: der Rückzug eines Partners aus dem Management, Altersgründe, der Wunsch einer Vermögensrealisation, eine bewusste Straffung innerhalb eines heterogenen Gesellschafterkreises etc. Ein oder mehrere Gesellschafter wollen oder sollen ihre Anteile veräußern, und zwar an die übrigen Gesellschafter. Eine solche Veränderung ist eine wichtige Weichenstellung in der Unternehmensentwicklung. Umso mehr muss dieser Prozess umsichtig gestaltet werden, damit er zu einer neuen, nachhaltigen Lösung führt.


BESCHRÄNKTE MÖGLICHKEITEN DER KAUFWILLIGEN GESELLSCHAFTER


Falls größere Gesellschafteranteile angeboten werden oder wenn die Firmenbewertung hoch ist, sind die verfügbaren Geldmittel der kaufwilligen Gesellschafter oft zu gering, und eine hohe private Kreditfinanzierung ist wenig empfehlenswert. Oft kann mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen ein Teil des zur Diskussion stehenden Aktienpaketes erworben werden. Es bleibt aber ein substanzielles Minderheitspaket, das an einen Dritten abgegeben werden muss. Eine beschränkte Kapitalöffnung ist unumgänglich.


UNSERE LÖSUNG FÜR EINE KLEINE, ABER DYNAMISCHE KAPITALÖFFNUNG


Sie als Minderheitsgesellschafter suchen einen ganz bestimmten Gesellschafterpartner: Er soll Ihre strategische Autonomie weiterhin gewährleisten, gleichwohl unternehmerisch mitdenken und die zukünftige Unternehmensentwicklung mit Ihnen zusammen unterstützen. Sie wollen nicht nur eine finanzielle Lösung für den Kauf von Gesellschaftsteilen, Sie suchen auch eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft. Vielleicht ist es sinnvoll, gleichzeitig mit der Neustrukturierung des Gesellschafterkreises auch die Kapitalbasis Ihres Unternehmens zu stärken, dem Unternehmen zusätzliches Kapital für die Förderung der weiteren Wachstumsdynamik zuzuführen.


Gemeinsam mit Ihnen erarbeitet der Kapitalpartner ein Ihrem Unternehmen angemessenes Beteiligungsmodell, das sowohl Ihre Interessen als auch einen allfälligen Kapitalbedarf der Unternehmung berücksichtigt. Die strategische Ausrichtung für die nächsten Jahre wird festgelegt, Varianten für den späteren Ausstieg des Kapitalpartners werden besprochen – mit der Einigung auf eine tragfähige Lösung. Vielleicht wird aus der kleinen Kapitalöffnung eine große: wenn ein für das Unternehmen wichtiger strategischer Partner nach einigen Jahren das Paket des Kapitalpartners übernimmt. Allenfalls möchten Sie später mit dem Kapitalpartner zusammen das Unternehmen verkaufen.


Die Partnerschaft soll für alle Beteiligten attraktive Lösungen ermöglichen: Win-win lautet die Devise.


Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Wolfgang Quantschnigg



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